Libros del Zorzal
¿La pelota no dobla? (”Der Ball ist rund?”)
César Torres und Daniel Campos
Alle Rechte verfügbar
Was ist das für ein Ding, der Fußball?
Hier findet man Antworten auf Fragen wie „Warum keine Tore mit der Hand?“, „Welchen Wert hat es, ein guter Fußballspieler zu sein?“ oder „Sollte im Fußball Gentechnik erlaubt sein um bessere Leistungen zu erzielen?“ und „Was macht ein Fußballspiel zu einem guten Spiel?“
¿La Pelota no dobla? Ist eine Essaysammlung, die Ursachen und Sinn der weitverbreiteten Fußballbegeisterung hinterfragt und eine philosophische Anleitung rund um die Frage „Was gibt uns der Fußball?“ bietet. Sie lädt den Leser ein, seine ganz eigene Philosophie zu diesem Thema zu entwickeln, sie polarisiert und bringt Fragen auf den Tisch, die noch niemand zu stellen gewagt hat.
Die Autoren
César R. Torres ist Doktor der Philosophie und Sportgeschichte und lehrt an der New York University.
Daniel G. Campos studierte Mathematik, promovierte nach seinem Examen in Philosophie an der University of Pensylvania, war 2005 Stipendiat der Dibner-Bibliothek des Smithsonian Instituts of Washington und forscht heute an der Katholischen Universität von São Paulo (Pontifícia Universidade Católica de São Paulo).
Formato: 21x15
Páginas: 272 Seiten
Precio en pesos argentinos: $
Rechte verkauft nach Italien (Minimum Fax)
Am 24. März 1976 regierten plötzlich Männer mit Hüten…
Im Jahre 1984 befragte der Journalist Hugo Paredero 150 argentinische Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren von unterschiedlicher sozialer Herkunft zu ihren Erfahrungen in der Zeit der Militärdiktatur, unter der Argentinien von 1976 bis 1983 zu leiden hatte. Es sollte ein Buch daraus werden, doch aus verschiedenen Gründen blieb das Material zunächst unveröffentlicht, bis – 25 Jahre später-eins der damals interviewten Kinder die Stimme Parederos im Radio hörte.
Entstanden ist schließlich ein einzigartiger Einblick in die tragischen und bis heute nicht vollkommen aufgeklärten Geschehnisse in einer der dunkelsten Periode der argentinischen Geschichte, erzählt aus Kinderperspektive. Hier ist nichts reflektiert, interpretiert oder zensiert – die Kinder reden frei über alles, was sie gesehen haben und was sie bewegt.
Ein authentisches Dokument das mehr bewegt als jedes Geschichtsbuch.
Der Autor
Hugo Paredero wurde 1948 in Buenos Aires geboren und arbeite über 20 Jahre als Theaterkritiker für die Magazine Humor, Pagina/12, Imagina und Espectador sowie als Regisseur. Zudem moderierte er die Radiosendung Por amor al arte für den Sender Radio Del Plata, für die er mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Zurzeit ist er in den Sendungen Parrafus Interruptus (Radio Nacional) und La musa está servida (Radio La Porteña) zu hören.
Zusammen mit Horacio del Prado stellte er das erste fernsehkritische TV-Programm auf die Beine – nicht ohne dafür angegriffen zu werden (Nos estamos viviendo, ATC, 1985). Außerdem schrieb er Skripte für verschiedene Fernsehserien und ist Autor von Büchern wie Héctor Alterio, einer Biographie des gleichnamigen Schauspielers, sowie Zappingmanía – No desearás el canal de tu prójimo und Solos & Mal Acompañados.
Formato: 21x14
Páginas: 288 Seiten
Precio en pesos argentinos: $
¿Nu? Reír en el país del ídish (”Lachen auf Jiddisch”)
Eliahu Toker und Rudy
Alle Rechte verfügbar
Humor - etwas sehr Ernstes
„Seit Millionen von Jahren war der Humor ein Mittel, mit dem wir die Schicksalsschläge bewältigen, die uns das Leben so beschert.“
In diesem Buch geht es um einen Humor, der ein über die ganze Welt verstreut lebendes Volk eint. Es geht um „El país del ídish“: „New York, Tel Aviv, Moskau, Paris, Warschau und Buenos Aires sind die Hauptstädte dieses Landes. Es ist ein Land, das ausschließlich aus Worten besteht.“
Mithilfe der hier zusammengestellten Geschichten, Erzählungen und Anekdoten aus der Feder jiddischer Autoren, nehmen Rudy und Eliahu Toker den Leser mit auf einen kurzweiligen, gleichermaßen lustigen wie melancholischen Streifzug durch die jiddische Kulturgeschichte. Alle Geschichten zeichnen sich durch ihre einzigartige Komik aus, die skeptisch und ironisch, oft traurig aber nie verzweifelt ist und vorführt, dass die Dinge oft anders sind als sie scheinen. Es ist jener Humor, der seine Kreise durch verschiedene Medien und Kulturen gezogen hat und uns z.B. auch in den Filmen Woody Allens oder den Romanen Romain Garys begegnet.
Eine Einführung, in der die Autoren Beispiele für Besonderheiten und Entwicklungen des Jiddischen geben sowie anhand einer Vorstellung der wichtigsten jiddischen Autoren Unterschiede zwischen volkstümlichen und literarischen Humor aufzeigen, runden dieses Buch ab und machen es zu einem intelligenten und höchst kurzweiligen Leseerlebnis.
Die Autoren
Eliahu Toker ist Dichter und Übersetzer. Ursprünglich war er Dozent für hebräische Sprache und später Architekt, gab aber 1982 seinen Beruf auf, um sich ganz seiner wahren Passion widmen zu können: Toker ist selbst jüddischer Abstammung und entdeckte zeitig seine Leidenschaft für jiddische Literatur. Schon früh fing er an, Material zu jüdischer Folklore zu sammeln, aus dem Jiddischen und Hebräischen zu übersetzen, und selbst zu schreiben.
Von Eliahu Toker sind mehrere Bücher zum Thema „Humor“ erschienen, davon ein Großteil in Zusammenarbeit mit Rudy. Außerdem ist er Herausgeber zahlreicher Anthologien und Gedichtsammlungen.
Rudy studierte Medizin und arbeitete nach seiner Approbation als Psychoanalytiker. Heute ist er Komiker und schreibt politisch-satirische Kolumnen und Cartoons für die Zeitungen Página/12 und Noticias. Zudem veröffentlichte er zahlreiche Bücher über argentinische Geschichte, Weltgeschehen, Psychoanalyse. 1994 bekam er den Konex-Preis verliehen.
Formato: 21x14
Páginas: 256 Seiten
Precio en pesos argentinos: $
Rechte verkauft nac Frankreich (Éditions Agone), Italien (Bollati Boringhieri) und Brasilien (Editora Record)
Die faszinierenden Grundlagen der Mathematik in modernem Gewand
Das Ziel dieses Buches ist es, auch Laien die fundamentalen Konzepten der Geometrie und Philosophie Euclids nahe zubringen.
Im ersten Teil des Buches analysiert Levi vor dem Hintergrund des sokratischen Gedankenguts herkömmliche Interpretationsansätze zu Leben und Werk Euclids und kommt dabei zu Schlussfolgerungen, die dem herkömmlichen wissenschatftlichen Konsens widersprechen. Daran schließt sich eine profunde und erschöpfende Auseinandersetzung mit den Elementen an.
Euclids zwingende Logik hat bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt und Levi vermag es, sie von der Last des oft trockenen Wissenschaftsdiskurses zu befreien.
Der Autor
Beppo Levi (1875 – 1961) war einer der bedeutendsten Mathematiker des 20. Jahrhunderts. Er wurde in Turin geboren und emigrierte 1938 mit seiner Familie nach Rosario/Argentinien, wo er bis zu seinem Tod lebte.
Er gründete das Departamento de Matemáticas in Rosario, was heute seinen Namen trägt und Wissenschaftler wie Mario Bunge, Gregorio Klimowsky und Pedro Zadunaisky hervorbrachte.
Formato: 21x14
Páginas: 224 Seiten
Precio en pesos argentinos: $
Rechte verkauft nach Italien (Feltrinelli-Apogeo) und Brasilien (Odisséia Editorial)
Eine überraschende Gelegenheit zur Bereicherung unseres Weltverständnisses
Wovon reden wir eigentlich, wenn wir von Liebe sprechen? Dieser Frage versucht die Linguistin Ivonne Bordelois auf den Grund zu gehen, in dem sie die ethymologische Herkunft so zentraler Begriffe wie Liebe, Leidenschaft, Habgier u.ä. untersucht und dabei faszinierende Verbindungen zwischen dem romanischen und germanischen Sprachraum bis hin zu Entsprechungen in den arabischen und asiatischen Sprachen aufdeckt. Ivonne Bordelois knüpft ein semantisches Netzwerk rund um das Thema „Liebe“ macht auf diese Weise Bedeutungskonnotationen wieder bewusst, die im alltäglichen Sprachgebrauch bereits verschütt gegangen sind – und stellt damit nicht zuletzt auch verschiedene Facetten unserer herkömmlichen Vorstellung von „Liebe“ in Frage.
Die Autorin
Ivonne Bordelois, geb. 1934 in Buenos Aires, studierte Linguistik an der Universidad de Buenos Aires (UBA). Nach ihrem Abschluss lehrte sie in Paris und Cambridge. Ivonne Bordelois promovierte am Massachusetts Institute of Technology (MIT) bei Noam Chomsky und hatte lange Jahre einen Lehrstuhl für Linguistik an der Universiteit Utrecht in Holland inne.
Nach mehr als 30 Jahren im Ausland lebt sie seit 1994 wieder in Buenos Aires und arbeitet seitdem als freie Mitarbeiterin für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften, unter anderem für die argentinische Tageszeitung La Nación.
Ivonne Bordelois veröffentlichte mehrere preisgekrönte Essays, darunter Un triángolo crucial: Borges, Lugones y Güiraldes, für den sie 1999 mit dem Segundo Premio Municipal de Ensayo ausgezeichnet wurde. 2005 erhielt sie den renommiertesten Literaturpreis Lateinamerikas, den Premio Nación-Sudamericana für ihren Essay El país que nos habla. Weitere Auszeichnungen sind die Stipendium Guggenheim (1983) sowie der Konex-Preis (2004).
Formato: 21x14
Páginas: 200 Seiten
Precio en pesos argentinos: $
Rechte verkauft nach Frankreich (Danger public)
Eine Identitätssuche der besonderen Art
Zum Ende des Jahres 2001 befand sich Argentinien in der schwersten Krise seiner Geschichte. Die zusammenbrechende Wirtschaft und die wechselhafte Politik des Präsidenten Fernando de la Rúa hatten Massenproteste der Bevölkerung zur Folge. Tausende von Menschen, vor allem Angehörige der Mittelschicht, gingen auf die Straße und demonstrierten lautstark gegen aktuelle politische und wirtschaftliche Zustände. Die Proteste reichten von Plünderungen der Supermärkte durch Arbeitslose über die Cacerolas (gemeinschaftliches lautes Schlagen mit einem Kochlöffel auf einen Kochtopf) bis hin zu der Arbeitslosenbewegung der Piqueteros.
Mit diesem Buch liegt eine faszinierende Analyse der großen Krise Argentiniens vor, die fern von allen Statistiken den psychischen Zustands eines Volkes untersucht, das plötzlich nicht nur durch den Zusammenbruch der Wirtschaft in die Armut rutschte, sondern sich auch mit Existenzängsten und mit einer bis dahin vollkommen unbekannten politischen und ökonomischen Unsicherheit auseinanderzusetzen hatte.
Basierend auf Essays, die die Psychoanalytikerin Silvia Bleichmar zwischen 2001 und 2007 in verschiedenen renommierten Tageszeitungen wie Clarín und La Nación veröffentlichte, stellt die Autorin hier die Frage nach den psychischen Auswirkungen, die diese Zeit im Bewusstsein der Nation hinterlassen hat, und bietet dem Leser damit einen hautnahen Zugang zur sozialen Realität in diesem Land. Diese Essays sind ein authentisches Dokument, das nicht nur die Zeit der Krise selbst beleuchtet, sondern auch deren Auswirkungen bis in die heutige Zeit.
Silvia Bleichmar beendete das Buch im August 2007, zwei Wochen vor ihrem Tod.
Die Autorin
Silvia Bleichmar wurde 1944 in Bahía Blanca /Argentinien geboren. Sie studierte Psychologie an der Universidad de Buenos Aires (UBA) und promovierte in Paris VII unter Jean Lapanche. Von 1976 bis 1986 lebte sie in Mexiko. Seit dieser Zeit setzte sie sich für Kinder in Not ein und rief diverse Projekte zum Kinderschutz – teilweise in Zusammenarbeit mit der UNICEF – ins Leben.
Neben ihrer Tätigkeit als Psychoanalytikerin schrieb sie für verschiedene Zeitungen, u.a. für die Tageszeitungen Clarín und La Nación und veröffentlichte mehrere Bücher zu theoretischen Fragen der Psychoanalyse wie La subjetividad en riesgo (2005) und No me hubiera gustado morir en las 90 (2007), die auch ins Portugiesische und Französische übersetzt wurden. 2006 wurde sie mit dem Premio Konex für Psychologie ausgezeichnet.
Formato: 21x14
Páginas: 176 Seiten
Precio en pesos argentinos: $
ALLE RECHTE VERFÜGBAR
Wie viele Katastrophen noch, bis wir reagieren?
Es ist abzusehen, dass uns in nicht allzu langer Zeit die fossilen Brennstoffe ausgehen werden, die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ist bereits jetzt auf ein mehr als bedenkliches Maß angestiegen, die Durchschnittstemperatur auf der Erde erhöht sich von Jahr zu Jahr und von Tierarten, die noch vor 100 Jahren unsere Erde bevölkerten, findet sich heute keine Spur mehr.
Wie viele Naturkatastrophen müssen wir noch erleben, bis wir reagieren?
Mit wissenschaftlicher Präzision und dennoch in leicht verständlicher Sprache geht Vicente Barros den Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels auf den Grund und zeigt auf, welche bedenklichen Auswirkungen es hat, wenn wirtschaftspolitische Interessen uns unsere Verantwortung für unsere Umwelt vergessen lassen.
Der Autor
Vincente Barros ist Doctor der Meteorologie, leitender Forscher im Nationalen Forschungsrat CONICET (Consejo Nacional de Investigaciones Científicas y Técnicas) und Professor für Klimatologie an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität von Buenos Aires (UBA), wo er die Lehre zur Umweltforschung leitet.
Barros hat zahlreiche Arbeiten zur Klimaproblematik verfasst, die meisten davon erschienen in international renommierten Wissenschaftsmagazinen. Außerdem war er Co-Autor eines Kapitels des Dritten Berichts zur Regierungkonferenz zum Klimawandel im Jahre 2001.
Formato: 21x14
Páginas: 176 Seiten
Precio en pesos argentinos: $